'Amalia Rose' wurde am 26. Mai 2023 anlässlich der Eröffnung dieses Rosengartens am Amalia-Denkmal im Park der Stadt Luxemburg eingeführt. Dieser Rosengarten ist mit Rosen, die verdienstvollen Frauen Luxemburgs gewidmet sind, bepflanzt. Diese Rose ehrt Amalia Maria da Gloria Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach (1830-1872), Tochter des Herzogs Karl Bernhard von Sachsen-Weimar-Eisenach und von Ida von Sachsen-Meiningen. Sie lernte den Prinzen Heinrich von den Niederlanden auf Madeira kennen. Prinz Heinrich war von seinem Bruder, König Wilhelm III., König der Niederlande und Großherzog von Luxemburg zum Leutnant-Vertreter für Luxemburg ernannt worden. Sie heirateten 1853 und wohnten auf Schloss Walferdange. Das Paar wird von der Bevölkerung sehr geschätzt, die Prinzessin Amélie zeigt große Wohltätigkeit. Die an einer Lungenentzündung erkrankte Prinzessin Amélie starb im Alter von 42 Jahren. Ihr Denkmal befindet sich im Stadtpark in Luxemburg. Die Inschrift des Sockels 'Prinzessin Heinrich von den Niederlanden' ist charakteristisch für die soziale Stellung der Frauen in dieser Zeit. Als Ehefrau des Regenten engagierte sich Prinzessin Amalia vor allem für wohltätige Zwecke. Sie wird als Mutter der Nation verehrt. Die Strauchrose mit wechselnden Rosa-tönen wurde von Jean-Lin Lebrun (MELA ROSA, Frankreich) geschaffen. Patinnen: Lydie Polfer (Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg), Sonja Fandel (Leiterin des Parkdienstes, Stadt Luxemburg)
Die Einführung der Rose 'Dr. Louise Welter' fand am 23. Mai 2023 statt, um den 100. Jahrestag des Abschlusses ihres Medizinstudiums durch die erste Ärztin Luxemburgs im Jahr 1923 zu begehen. Im Jahr 1926 wurde sie zur Schulärztin der Stadt Luxemburg ernannt und setzte sich fortan dafür ein, die gesundheitlichen Bedingungen für Kinder zu verbessern, sowohl was ihre Lebensbedingungen als auch ihre körperliche Verfassung betrifft, indem sie Turnkurse organisierte und Impfungen förderte. Diese purpurviolette Schling-Rose, gezüchtet von KORDES ROSEN, wurde vom Verein Patrimoine Roses Luxemburg gestiftet, im Rahmen seiner Rosenserie für verdienstvolle luxemburgische Frauen. Patinnen: Dr. Christiane Zettinger und Dr. Françoise Fandel
Am 12. Mai 2023 wurde im schönen Garten des renovierten Osbourg-Hauses in Grevenmacher eine neue Rose auf den Namen 'Machera' getauft. Die Stadträtin Monique Hermes erwähnte in ihrer sehr präzisen Präsentation die ereignisreiche Geschichte der Moselstadt, wobei Machera einer der ersten dokumentierten Namen der Stadt war. Bürgermeister und Parlamentsabgeordneter Léon Gloden begrüßte die Initiative zur Taufe einer neuen Rose, eine wunderbare Möglichkeit, die luxemburgische Moselmetropole weit über ihr Territorium hinaus bekannt zu machen. Diese Initiative steht im Einklang mit dem Verschönerungsprojekt der Stadt. So blühen bereits mehrere Rosen auf dem Gelände des Osbourger Gartens und auf der Esplanade der Mosel. Er dankte dem Verein 'Patrimoine Roses pour le Luxembourg' für seine Unterstützung bei der Durchführung dieses wunderschönen Projekts. Die musikalische Begleitung während der Zeremonie wurde von den Schülern der Regionalen Musikschule Grevenmacher übernommen. Die Patin der Rose ist die Weinkönigin 2022, Zoé Schoeben, neben dem Paten Guido Kliska, dem Chefgärtner der Stadt Grevenmacher. Die neue Rosenkreation wurde von Ann Velle-Boudolff von LENS ROSES gezüchtet, ein Haus das international bekannt ist und seinen Sitz in Belgien hat. Zu Beginn erblühen die Rosen in einem zarten Goldgelb, um dann zu Perlweiß überzugehen. Das dunkle Laub ist sehr gesund. Die Strauchrose, eine Moschatahybride, erreicht eine Höhe von 100 cm, blüht den ganzen Sommer über und duftet süß und würzig.
Die langfristige Bewahrung des außergewöhnlichen kulturellen und natürlichen Erbes
der alten und neuen luxemburgischen Rosen ist wichtig und kann nur mit solidarischer Unterstützung erreicht werden.
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